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Assassins Creed

Assassin's Creed: Der Untergang

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Assassin’s Creed: Der Untergang
AC-Der-Untergang
Allgemeine Daten
Verlag:

WildStorm Comics

Autoren:

Karl Kerschel und Cameron Stewart

Genre:
  • Action
  • Historie
Sprache:
  • Englisch
  • Deutsch
Preise:
  • $5,25 (Amazon.com)
  • 15 € (Amazon.de)
Releasedaten:

USA: 1. Ausgabe: 10.November 2010

  • 2. Ausgabe: 1.Dezember 2010
  • 3. Ausgabe: 12.Januar 2011

EU: 1. Ausgabe: ?

  • 2. Ausgabe: ?
  • 3. Ausgabe: ?
Inhalt
Epoche:

Neuzeit

Datum:

Spätes 19 Jahrhundert bis frühes 20 Jahrhundert

Assassin's Creed: Der Untergang (Original: Assassin's Creed: The Fall) ist eine Comic-Miniserie und wurde in Amerika von WildStorm veröffentlicht. Die Mini-Serie besteht aus drei Missionen und damit auch aus drei Comic-Heften, die von Cameron Stewart und Karl Kerschel geschrieben und gezeichnet wurden. Der Comic erzählt nicht, wie anfangs geplant, die Geschichte von Ezio weiter, sondern handelt von neuen Charakteren und einem neuen Setting. Die Hintergrundstory von Assassin’s Creed bleibt dennoch bestehen. Es geht um Daniel Cross, der durch einen natürlichen Sickereffekt die Erinnerungen seines Vorfahren Nikolai Orelov erlebt, der während des späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert lebte.

Seit dem 1. Juni 2011 wird der Comic im Ubiworkshop unter dem Namen Wednesday Webcomic, veröffentlicht, da an jedem Mittwoch eine neue Seite erscheint.[1]

Erste Ausgabe Bearbeiten

In der Moderne versuchen Miss Clarke und Warren Vidic durch Daniel Cross an Erinnerungen von Nikolai Orelov zu kommen.

In der Erinnerung erwacht Nikolai von einem Alptraum, weil er Schuldgefühle wegen des Todes eines Assassinen namens Aleksandr vor einem Jahr hat. Nikolai glaubt er sei nicht stark genug, um den Assassinen zum Sieg zu verhelfen. Seine Frau Anna erklärt ihm, dass Aleksandr die Gefahr bewusst gewesen und er gestorben sei, um die Bruderschaft zu beschützen.

Nikolai solle für Aleksandrs jüngeren Bruder Vladimir stark bleiben und wenn auch nicht für ihn, dann wenigstens für ihre gemeinsamen Kinder.

Nach einem Zeitsprung in der Moderne ist Daniel Cross gerade bei seinem Psychiater. Dort erklärt Daniel ihm, dass er seinen Job verloren habe, weil er sich schon wieder geschlagen habe. Daniel sagt außerdem, dass es manchmal einfach so über ihn käme, obwohl er eigentlich gar nicht zuschlagen wolle. Diese unkontrollierbaren Gefühlsausbrüche kommen wahrscheinlich vom Animus, genauer gesagt dem Sickereffekt.

Der Psychiater fragt Daniel nach den Halluzinationen und er antwortet, dass er manchmal eine Frau sähe und „alte Sachen“ wie Pferdekutschen, außerdem fühle es sich oft an wie Erinnerungen.

Der Psychiater fordert Daniel auf, die Medikamente zu nehmen. Er sagt Daniel auch, dass lediglich ein Anruf genüge, um ihn einsperren zu lassen. Außerdem erwähnt Daniels Freundin Kelly, die bei einem Gefühlsausbruch Daniels starb. Dennoch wirft Daniel das Rezept für die Medikamente weg.

Eine Weile später betrinkt sich Daniel in einer Bar. Nachdem er versucht hat, mit einigen Frauen zu flirten, und schon betrunken ist, bekommt er Kopfschmerzen und ihm wird übel. Auf dem Weg zur Toilette wird er von einer Assassine entdeckt.

Daniel ruft durch den Sickereffekt die Erinnerungen seines Ahnen Nikolai auf, der dabei ist dem Zar Alexander III. den Stab, einen Edensplitter, zu stehlen.

Da der Zar ohne jegliche Wachen nach St. Petersburg fährt, kann Nikolai den Zug leicht infiltrieren.

Doch zu Nikolais Überraschung findet er im Zug erst nur die Kinder des Zars vor und ist geschockt, doch der Zar hat sein Eindringen schon bemerkt.

Während des Kampfes zwischen dem Zar und Nikolai gerät der Zug aus den Gleisen.

Der Zar hilft seinen Kindern zu fliehen und holt sich dann den Stab. Der Zar fragt Nikolai, ob er den Stab für seinen Meister holen solle, und wirft den Stab dann dem Assassinen zu. Der Zar meint er solle gegen ihn kämpfen, damit er wisse, aus welchem Holz Nikolai geschnitzt sei.

Der Zar kann Nikolai jedoch leicht besiegen und verschont ihn nur, weil seine Kinder auf ihn warten.

In der Gegenwart ist Daniel durch die Erinnerung so verstört, dass er einen Mann, der ihm eigentlich helfen will, mit einem Messer angreift, weil er denkt es sei ein Templer. Hannah, die Assassine, die ihn schon vorher in der Bar bemerkt hat, hält ihn jedoch auf und fährt ihn mit einem anderen Assassinen weg von der Bar, bevor die Polizei kommt.

Daniel kann sich das alles nicht erklären und fragt wer sie sei. Hannah jedoch geht nicht direkt auf die Frage ein, sondern fragt ihn ob er einer von ihnen sei, ein Assassine.

Zweite Ausgabe Bearbeiten

Die Comic Serie geht weiter, als Daniel Cross seine geheimnisvolle Vergangenheit und seine Verbindung mit dem heutigen Assassinenorden nach und nach aufdeckt. Unterdessen bereitet sein Vorfahre Nikolai Orelov eine gefährliche Belagerung einer Templer-Forschungsstation in Sibirien vor - eine Mission, die mit dem verheerenden Tunguska-Ereignis zu tun hat.

Dritte Ausgabe Bearbeiten

Die Straßen von Petrograd sind gefüllt von feiernden Menschen – die Revulotion hatte statt gefunden -, denn die Bolschewiki haben nun die Kontrolle über das Land, doch noch immer gibt es innerhalb der Reihen Konflikte. Nikolai Orelov stellt sich Zar Nikolaus II. entgegen, um den endgültigen Standort des Stabes zu finden. In der Gegenwart, findet Daniel Cross, nach einer langen Reise, den Großmeister der Assassinen, eine Suche, die den Orden für immer veränderte.

Veröffentlichung in Deutschland Bearbeiten

In Deutschland erschienen alle drei Ausgaben am 17.05.2011 bei Panini Comics in einem Band unter dem Namen Assassin's Creed: Der Untergang (104 Seiten).[2]

Interview mit den Zeichnern Bearbeiten

Aus ps3-talk.de

Als erstes: Um was genau geht es in Assassin's Creed: Der Untergang? Sie arbeiten an einem neuen Assassinen und einem modernen Pendant, aber was werden seine Aufgaben sein, denen er sich in dieser Mini-Serie stellen muss?

Wie die Spiele bisher, wird auch Der Untergang in zwei Zeitperioden unterteilt werden. Der Protagonist unserer heutigen Zeit, Daniel Cross, ist ein Junkie und ein Ex-Häftling, noch dazu hat er Visionen eines früheren Lebens, das wohl im späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert in Russland stattfand. Als er sich mit diesen Visionen herumschlägt, gelangt er in einen modernen Orden der Assassinen, die den Zusammenhang der Visionen mit dem Tunguska Ereignis und Nikolai Orelov, der einen Edensplitter den Templern abnahm, doch seltsamerweise verschwand, erkennen. Nun ist es Daniels Aufgabe, diese Wahrheit über Nikolai, den Edensplitter und sich selbst herauszufinden.

Als wir Montreal besuchten, arbeiteten Sie an einer Geschichte, bei der Sie einen bereits bestehenden Assassinen nutzen wollten. Warum arbeiten Sie nun mit einem neuen?

Ja, zu erst wollten wir eine Geschichte, die sich auf Ezio und die Ereignisse in Assassin’s Creed II und Assassin's Creed: Brotherhood bezieht. Ezio ist eine sehr bekannte Figur und es wurde auch viel Arbeit in seine Geschichte investiert, deswegen hätte es Sinn gemacht, einen Comic über ihn zu veröffentlichen, doch dachten wir, wenn wir eine Geschichte über ihn machen, dass es zu Komplikationen mit Ubisoft kommen könnte, wenn sich diese Geschichte mit den Ereignissen in späteren Assassin's Creed Teilen überschneiden würden. Deswegen entschlossen wir uns für eine andere Geschichte, ein anderes Land und einen anderen Charakter.

War es leicht, sich für Russland zu entscheiden, oder gab es noch andere Gebiete, die in Frage kamen?

Nach dem ersten Gespräch mit Ubisoft, ließen wir unseren Gedanken freien Lauf, welche Gegenden noch in Frage kämen, doch entschieden wir uns sehr schnell für Russland. Wir wollten eine emotionale Geschichte, eine, die ganz anders ist als die der ersten beiden Teile und Russland um 1917 herum bietet uns die perfekte Atmosphäre dafür.

Mussten Sie viel recherchieren, um dem Projekt die richtige Tiefe zu geben? Wie tief ist es in der "wirklichen" Geschichte verankert?

Alle Events, die vorkommen, sind direkt aus der Geschichte genommen. Das Gute an Assassin's Creed ist, dass es egal ist, welchen Ort oder welche Zeit man wählt, es gibt immer sehr gute Dokumente und historische Personen, die man nutzen kann. Die Historie liefert uns bereits ganz Blöcke, die wir nur noch in die Geschichte des Comics einarbeiten mussten.

Als wir St. Petersburg besuchten, hatten wir bereits spezifische Bauten im Kopf, die wir nehmen wollten. Wir hatten bereits eine Ahnung, wie diese aussahen, doch lieferte uns erst dieser Besuch das Feeling, das wir wollten. Wir sahen die Kultur, die Bauten, einfach alles, um dem Ganzen den letzten Pinselstrich zu verleihen.

Wie meisterten Sie das, die wirkliche Geschichte mit der Ihres Comics zu verknüpfen, ohne die Wahrheit zu verändern?

Der Sinn von Assasin's Creed ist, die Historie niemals zu verändern. Unsere Aufgabe ist es, fiktive Ereignisse zu schreiben, die zwischen und hinter den dokumentierten Wahrheiten stattgefunden haben könnten.

Man besucht Nikolai Orelov in drei wichtigen Phasen seines Lebens. Warum war es so wichtig, gerade diese zu nehmen, die gerade einmal Tage oder Wochen dauerten?

Es gab drei große Ereignisse zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert in Russland, die wir nutzen wollten: den 29. Oktober 1888 (The Borki Train Disaster), das Tunguska Ereignis und die Russische Revolution. Diese Ereignisse geschahen etwa in der Spanne eines Lebens, so konnten wir ebenso den Alterungsprozess bei Nikolai mit einbauen. Auch war es uns möglich, seinen Wandel mit einbeziehen, wie er von einem idealistischen jungen Mann zu einem älteren zynischen Typ wird.

Wie wird Nikolai sein? Wird er sein Schicksal annehmen?

Wir glauben, er ist mehr ein Freidenker als die beiden, die wir bereits kennen. Ezio und Altaïr waren pflichtbewusst und von Rache getrieben, doch Nikolai kam aufgrund seiner Ansichten zu den Assassinen, auch wenn seine Ansichten eher denen seines Vaters entsprachen, doch Menschen verändern sich, so auch Nikolai. Am Anfang von Der Untetgang hat Nikolai seine eigene Familie und er muss sich entscheiden, was Wichtiger für ihn ist. Wir wollten einen sehr vielseitigen und hin- und her gerissenen Charakter. Nikolai erfüllt unsere Voraussetzungen sehr gut.

Okay, und was ist mit Desmond Miles? Was wird seine Aufgabe sein?

Desmond wird keineswegs in dem Comic auftauchen. Wir wollten ihn erst einbauen, doch entschieden wir uns dann, nur Charaktere zu nehmen, die wir selbst erschufen.



Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Issue1 ; Issue2 ; Issue3
  2. www.paninicomics.de

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