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Assassins Creed

Assassinen

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"Wir arbeiten im Dunkel um dem Licht zu dienen, wir sind Assassinen"
―Niccolò Machiavelli[Quelle]

"Nichts ist wahr, alles ist erlaubt."

---- Assassinen

Assassinen
AssassinsCreedLogo
Gründungsdaten
Gründer:

Adam und Evas Nachkommen

Mitgliederdaten
Titel des Meisters:

Mentor

Außergewöhnliche Mitglieder:
Verbündete Organisationen:
Geographische Daten
Hauptsitz:

Mittlealter:

Renaissance:

Goldenes Zeitalter der Piraterie:

Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg:

Gegenwart:

Standorte:

Antike:

  • Italien
  • Babylonien
  • Ägypten
  • Persien
  • China

Mittelalter:

Renaissance:

Gegenwart:

  • Weltweit
Bei der Bruderschaft der Assassinen handelt es sich um eine Organisation von professionellen Meuchelmördern. In der Realität dauerte ihr Wirken nur ca. 200 Jahre, nämlich von ca. 1080 bis ca. 1270 n. Chr. In der Assassin's Creed Reihe jedoch existieren die Assassinen bis in die Neuzeit.

So erfährt man in Assassin's Creed II, dass die ganze Familie Auditore dem Assassinenorden angehörte. Sie waren dafür bekannt, ranghohe Persönlichkeiten durch Giftmorde oder Dolchstiche zu ermorden. So wurden sie in ganz Italien schnell bekannt. Sie sahen sich selbst als Märtyrer, die notfalls den eigenen Tod in Kauf nahmen, solange sie dabei der Bruderschaft halfen.

In der damaligen, zur Assassinen-Zeit aktuellen Gesellschaft, waren die Assassinen kaltblütige Mörder, gefürchtete Teufel und gefühlslose Schlächter.

Assassine ist ein Wort arabischen Ursprungs. Die Bedeutung des Namens kann "Haschischraucher" lauten, obwohl diese Hypothese nicht bestätigt wurde.

Zu der Zeit der Kreuzzüge gab es eine ismalische Sekte im Iran, (d.h. eine Minderheit Sekte der Schia, wiederum eine Minderheit in einem überwiegend sunnitischen Land), die sehr stark sowohl von Christen als auch Muslimen selbst gefürchtet wurden. Trotz ihrer geringen Zahl schienen sie ihre Feinde zu terrorisieren, erreichten sehr geschützte Persönlichkeiten und erschafften die Legende, dass niemand ihnen entkommen konnte. Sie machten strategische Morde auf Politiker oder dem Militär. Der Name des Gründers und ersten Anführers dieser Sekte war Raschid ad-Din Sinan, auch als "Der alte Mann vom Berg" bekannt. Das Untergeben und der Glaube der Mitglieder gegenüber ihrem Anführer war so groß, dass nur die Bitte von ihm genügte, damit eins der Mitglieder dieser Sekte sich sein Leben nahm, was auch die Legende von den Selbstmordattentaten popularisierte. Noch nicht klar ist, ob die Morde, die die Assassinen vollbrachten, unter dem Einfluss von Haschisch vollzogen wurden, oder ob das Medikament erst anschließend verzehrt wurde, um sich zu beruhigen (dies ist die derzeit akzeptierte Theorie). Diese Sekte wurde allgemein unter dem Namen Hashsha-shin, Begriff der zum englischen „assassin“ führte.

In der Spielereihe von Ubisoft wird das eigentliche Bestreben dieser Sekte jedoch von der Seite der "Angeklagten" erzählt, indem man in Assassin's Creed das Motiv zu töten hat, das gelobte Land von den Bösen zu befreien, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen, während in Assassin's Creed II die Rache an der Ermordung der eigenen Familie die Begründung der Massenmorde ist. In Assassin's Creed III versucht man, die Templer zu ermorden, da sie eine Bedrohung für die frisch gegründeten Vereinigten Staaten von Amerika sind.

Die geschichtlichen Assassinen hatten ein sehr langes Kredo, ein sehr langes "Glaubensbekenntnis", an dessen oberster Stelle die Verehrung Allahs, dem einzig wahren Gott stand. Im Spiel ist jedoch das Gesetz Nummer eins, die Bruderschaft nicht zu gefährden. Sachen wie z. B. die Ermordung Unschuldiger oder Verstöße gegen Abmachungen widersprechen dem Gesetz und können von der Degradierung zum Novizen bis hin zur Hinrichtung verschiedene Folgen nach sich ziehen. Dies war auch bei Altaïr der Fall. Er wurde degradiert, weil er die Regeln der Bruderschaft verletzt hatte.

Entstehung Bearbeiten

Nach einer Vielzahl von Wendungen bekam die Rolle des Imams und dessen direkte Abstammung von Mohammed für die Schiiten immer größere Bedeutung.

Nachdem Ismail nach dem Tod des 6. Imams, seines Vaters, enterbt wurde, spalteten sich um 765 seine Anhänger von den Schiiten ab und nannten sich Ismailiten, deren radikalster Teil die Assassinen wurden.

Mit der Zeit entstand eine Sekte, welche sich durch strenge Organisation und starken Zusammenhalt ausgezeichnet hat.

Geistiger Führer der Gemeinschaft war der Imam.

Die Ismailiten haben im Verborgenem gewirkt und sahen neben der wörtlichen Botschaft des Koran eine tiefere, verborgene Botschaft, welche durch Gelehrte den einfachen Menschen offenbart werden sollte.

Im spätem 11. Jahrhundert bereiste Hassan i-Sabbah, ein herausragender da’i Nordpersien. Ihm gelang es, eine große Anhängerschar zu sammeln. Außerdem gewann er auf unterschiedliche Weise mehrere Burgen und ein Territorium.

1132 wurde die erste Burg Qadmus gekauft. Bekannteste Aneignung und Zentrum seiner Macht war Burg Alamut, welche in der Provinz Qazvin im Nordwesten des heutigen Iran, südlich des kaspischen Meeres und etwa 100 km von Teheran entfernt liegt (heute existieren nur noch die Ruinen).

Hassan i-Sabbah geriet in Konflikt mit den seldschukischen Herrschern. 1092 wurde eine 1. Militärexpedition gegen die Ismailiten in Bewegung gesetzt.

Der erste bekannte politische Mord der ismailitischen Assassinen fand am 17. Oktober 1092 am seldschukischen Wesir Nizam al-Mulk statt.

Der Begriff Assassine Bearbeiten

Es existieren verschiedene Theorien, wie der Begriff entstanden ist * Das englische und französische Wort „Assassin“ (Meuchelmörder) stammt vom arabisch-persischen „Haschischiun“ (dialektal „Haschischin“ bzw. „Haschischia“ (Haschisch-Leute)) ab. Haschisch bedeutet im eigentlichem Sinne „dürres Kraut“ bzw. „Trockenfutter“.

Erst später wurde die Bezeichnung für den indischen Hanf verwendet, dessen narkotische Wirkungen den Muslimen bekannt waren.

Der Name „Assassinen“ geht angeblich auf den Konsum von Haschisch durch die Sekte zurück, was höchstwahrscheinlich eine Unterstellung ist.

Die abweichenden Formen „Assassini“, „Assissini“, „Heyssissini“ ect., welche in den Kreuzzugsquellen vorkommen, stammen wahrscheinlich von der alternativen arabischen Form „hasch?sch?“ (umgangssprachl. Plural: „hasch?schijj?n“) ab.

Bestätigt wird diese Annahme durch mehrere arabische Texte, in denen die Sektierer als „hasch?sch?“ bezeichnet werden * Der Ausdruck „hasch?sch?“ war auf Syrien beschränkt und scheint eine Beleidigung gewesen zu sein.

Es ist die wahrscheinlichste Theorie, dass es sich um einen Ausdruck der Verachtung für die Glaubensinhalte und das extravagante Benehmen der Assassinen handelte.

Entstehung des falschen Eindrucks der Assassinen Bearbeiten

Da viele Berichte über die Assassinen nur von ihren Feinden verfasst wurden, entstand schnell ein falscher Eindruck.

Joseph v. Hammer schreibt in seinem Buch „Die Geschichte der Assassinen aus morgenländischen Quellen“, dass für ihn die Assassinen nur „ein Verein von Betrügern und Betrogenen, der unter dem Scheine strengerer Sitten und Glaubenslehre alle Moral und Religion untergrub, ein Orden von Meuchelmördern, unter deren Dolchen die Häupter der Völker fielen.“ waren.

Des Weiteren vergleicht Hammer die Assassinen mit den Jesuiten, Illuminaten, Freimaurern und den Königsmördern im französischen Nationalkonvent.

„Wie sich im Westen aus dem Schooße der Freimaurer revolutionaire Gesellschaften erhoben, so im Osten aus dem Schooße der Ismailiten die Assassinen...der politische Wahnsinn der Aufklärer, welche die Völker mündig, dem Schirmbunde der Fürsten und dem Gängelbande positiver Religion entwachsen glaubten, hat sich wie unter der Regierung des Großmeisters Hassan des II. In Asien so in Europa durch die Wirkungen der französischen Revolution auf das verderblichste Kund gegeben.“

Hammers Buch übte bedeutenden Einfluss aus und war über 150 Jahre lang die Hauptgrundlage für das Bild der Assassinen im Westen und ist somit wohl einer der Hauptgründe, wie das falsche Bild der Assassinen verbreitet wurde.

Kredo Bearbeiten

→ Hauptartikel: Kredo der Assassinen

"Wo andere blindlings der Wahrheit folgen, bedenket …" - "…nichts ist wahr." 

"Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket …" - "…alles ist erlaubt" 

Das Lebensmotto der Assassinen in der Spielereihe Assassin's Creed lautet: "Nichts ist wahr, alles ist erlaubt."

Dies sind die Regeln der Bruderschaft der Assassinen:

  • Regel 1: Haltet eure Klinge fern vom Fleisch Unschuldiger!
  • Regel 2: Lasst das Volk eure Maske sein und zeigt euch nicht! (Gibt den Assassinen ihre Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit)
  • Regel 3: Gefährdet die Bruderschaft nicht! (Es ist ehrenhafter, zu sterben, als Informationen zu den Plänen oder Aufenthaltsorten der anderen Assassinen preiszugeben)

Ziel der Assassinen Bearbeiten

Die Assassinen streben nach einer neuen Weltordnung, in der alle eins sind. Also einen absoluten Frieden, in dem die Menschen ein freies Leben ohne Sorgen und Kummer leben können. Das Ziel mag zwar ein so gut wie ummögliches sein, doch mit jedem Erfolg der Assassinen lassen sie die Hölle ein weiteres Stück hinter sich.

Assassinensymbole Bearbeiten

Originales Assassinensymbol: Bearbeiten

Bekannte Assassinen Bearbeiten

1.500.Jahrhundert vor Christus:Bearbeiten

5. Jahrhundert vor Christus Bearbeiten

4. Jahrhundert vor Christus Bearbeiten

2. Jahrhundert vor Christus Bearbeiten

1. Jahrhundert vor Christus Bearbeiten

1. Jahrhundert Bearbeiten

3. Jahrhundert Bearbeiten

12. Jahrhundert Bearbeiten

13. Jahrhundert Bearbeiten

15. Jahrhundert Bearbeiten

16. Jahrhundert Bearbeiten

18. Jahrhundert Bearbeiten

19. JahrhundertBearbeiten

20. JahrhundertBearbeiten

21. Jahrhundert Bearbeiten

Verbündete der Assassinen Bearbeiten

14. - 16. Jahrhundert

18. JahrhundertBearbeiten

20.Jahrhundert Bearbeiten

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