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Haytham Kenway

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"Wir brauchen kein Kredo. Keine Belehrungen durch verzweifelte, alte Männer. Wir brauchen nur die Welt zu sehen, wie sie ist. Und deshalb werden die Templer niemals untergehen !"
― Haytham Kenway
Haytham E. Kenway
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Biografische Informationen
Geboren

1725

Gestorben

1781

Epoche/Datum

Amerikanische Revolution

Politische Informationen
Zugehörigkeiten

Templer

Informationen aus der realen Welt
Erscheint in
Synchronsprecher

*Dietmar Wunder (deutsch)

ACIII-Laststand 18.png

Haytham E. Kenway war zur Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs der Großmeister der Templer, ein Vorfahre von Desmond Miles und der Vater von Connor Kenway sowie Sohn von Edward Kenway.

Leben

Kindheit

Kenway Familie Oper.png

Haytham war der Sohn von Edward Kenway, einem Meisterassassinen. Mit acht Jahren begann seine Ausbildung zum Assassinen, obwohl er nicht wusste, dass er zu einem solchen ausgebildet wurde. Dies sollte er an seinem zehnten Geburtstag erfahren. Doch kurz bevor er zehn wurde, wurde sein Vater bei einem Angriff der Templer auf ihr Anwesen getötet, seine Schwester entführt und das Haus niedergebrannt. Der Freund und Verwalter von Edward, Reginald Birch, nahm sich Haytham an und bildete ihn aus. Birch, der ein Templer war, log Haytham vor, dass sein Vater zwar nicht selbst ein Templer war, aber dafür ein Unterstützer ihrer Sache. Haytham glaubte Birch und wurde sein gelehriger Schüler.

In Europa

Haytham wurde von Birch auf verschiedenste Missionen in ganz Europa geschickt. Neben seinen normalen Tätigkeiten als Templer suchte Haytham aber immer noch nach den Männern, die seinen Vater getötet hatten. Dies führte er Zeit des Angriffes gehabt hatten, und schwer verwundet fanden. Haytham jagte den Häschern des Dieners nach und tötete einen, den anderen verfolgte er bis in die Niederlanden. Dort stellte er den Mann und tötete ihn beinahe, doch sowohl Haytham als auch der Mann wurden von britischen Soldaten gefangen genommen und zum Galgen geführt. Während der Mann, den Haytham verfolgte, starb, konnte sich Haytham noch befreien und gelang zum General dieser Armee: Edward Braddock, ebenfalls ein Templer. Dieser bat Haytham ihm gegen die Franzosen zu helfen und deshalb blieb Haytham einige Jahre in den Niederlanden. Nach einigen Jahren trat Haytham wieder aus Braddocks Dienst aus, was daran lag, dass dieser ein grausamer Mann war, der Unschuldige abschlachtete und beide sich einfach nicht ausstehen konnten.

Haytham wurde danach von Birch zu sich nach Frankreich in ein Chateau bestellt, wo sie ein Buch der Assassinen über die erste Zivilisation zu entschlüsseln versuchten. Die Templer hatten eine Frau gefangen, mit Namen Monica, die eine Meisterin im Dechiffrieren war. Sie weigerte sich aber für die Templer zu arbeiten, es sei denn, sie würden ihr ihren Sohn bringen, Lucio. Haytham brach nach Korsika auf um Lucio zu finden, was ihm schließlich auch gelang. Der Junge wurde von einem Assassinen, Miko, beschützt, doch Haytham konnte ihn durch einen Trick besiegen und ihm die versteckten Klingen abnehmen, verschonte aber dessen Leben. Sie schworen sich gegenseitig, dass sie sich abermals einen Kampf liefern würden und dass einer von ihnen dann sterben müsse. Haytham brachte Lucio zum Chateau in Frankreich und tauchte dann einige Zeit in Italien unter.

Haytham trifft auf Miko.png

Haytham trifft auf Miko

Er wurde schließlich wieder nach London zurückbeordert, wo er den Auftrag erhielt, in einem Theater einem Assassinen ein Amulett abzunehmen, der Assassine stellte sich als Miko heraus und Haytham tötete ihn, wobei sowohl er, als auch Miko, beteuerte, dass es ihnen einander Leid tat, dass es so enden musste. Haytham brach am nächsten Tag nach Amerika auf, um einen Tempel der Vorläufer zu finden, den er mit dem Amulett aufschließen sollte.

In Amerika

In Amerika angekommen rekrutierte er einige Templer und zusammen wollten sie sich das Vertrauen der Mohawk sichern, die den Standort des Tempels kannten. Dazu töteten sie zuerst den britischen Offizier Silas Thatcher, der Mohawk versklavte. Als dies immer noch nicht ausreichte, töteten die Templer Edward Braddock, der auch in die Kolonien gekommen war. Da Braddock ohnehin die Templer verraten hatte, tat es Haytham nicht einmal Leid. Bei den Mohawk lernte Haytham Kaniehiì:io kennen, in die er sich schließlich verliebte. Sie zeigte ihm den Tempel, doch Haytham konnte ihn nicht öffnen. Die beiden verbrachten einige Zeit miteinander, doch schließlich verließ ihn Ziio, da sie Haythams besessenes Streben, die Templer zu Macht und Weltkontrolle zu führen, nicht verstehen, geschweige denn teilen konnte. Haytham ging diese Trennung sehr zu Herzen, sodass er sich etliche Jahre später immer noch mit der Frage quälte, was geschehen wäre, wenn sie zusammengeblieben wären.

In Arabien

Haythams bester Freund, James Holden, hatte während Haythams Reise in die Kolonien weiter nach den Mördern an Edward Kenway gesucht, und war schließlich fündig geworden. Deshalb reiste Haytham nach Arabien und die beiden Freunde befreiten Haythams Schwester Jenny aus den Fängen eines osmanischen Statthalters. Dabei wurde aber James gefangen genommen, während Haytham und Jenny flüchten konnten. Haytham fand heraus, wo man James festhielt, nämlich in Ägypten. Er befreite seinen besten Freund, kam aber nicht mehr rechtzeitig, die hiesigen Priester hatten James als Strafe bereits die Genitalien abgeschnitten.

Birchs Tod

Zusammen mit den Informationen, die Jenny hatte, erkannte Haytham schließlich, wer seinen Vater töten lies: Reginald Birch, sein Mentor. Die drei machten sich nun auf nach Frankreich, stürmten das Chateau und töteten alle Templer und zum Schluss auch Birch. Sie befreiten Monica und Lucio, die noch immer dort gefangen gehalten waren, doch in seinem Zorn auf Haytham stach Lucio ihn nieder. Haytham war drei Monate ans Bett gefesselt, aber er erholte sich wieder. Als James merkte, dass Haytham wieder gesund war, erhängte er sich, weil er nicht als Eunuche weiterleben wollte. Jenny kehrte nach England zurück und lebte dort im - wieder aufgebauten - Anwesen der Kenways, während Haytham wieder in die Kolonien reiste.

Der Unabhängigkeitskrieg

Haytham erkannte, dass die Kolonien sich von der Krone lossagen sollten, weshalb er Schritte setzte, um dies möglich zu machen, dazu zählte auch das Massaker von Boston.

Obwohl Haytham von den Mohawks zurückgewiesen worden war, versuchte er dennoch sie zu schützen, indem er sie zwingen wollte, dass sie ihr Land an William Johnson verkauften. Denn niemand würde einen reichen weißen Großgrundbesitzer enteignen, wobei die Mohawk ständig in Gefahr waren, dass ihr Besitz enteignet und sie von ihrem Land vertrieben werden würden. William Johnson hingegen hätte sie ungestört dort leben lassen. Während der Verhandlungen mit den Mohawk, die sich weigerten ihr Land zu verkaufen, wurde Johnson von Haythams Sohn Rathonhaké:ton getötet.

Nach der Boston Tea Party sandte König George eine Armee in die Kolonien, einer ihrer Generäle war John Pitcairn, auch ein Templer. Haytham befahl seinem Kollegen, dass dieser eine diplomatische Lösung finden solle, doch das Ganze eskalierte als es zu den Kämpfen in Lexington und Concord kam, wo Pitcairn von Connor getötet wurde. Der Krieg brach aus.

Haytham ordnete ein Attentat auf George Washington an, da er glaubte, dass er als General der Kontinentalarmee absolut inkompetent sei. Wäre Washington gestorben, wäre Haythams Schützling Charles Lee zum General ernannt worden. Der Mann, der das Attentat auf Washington durchführen hätte sollen, war Thomas Hickey. Dieser geriet aber mit Connor zusammen, beide wurden inhaftiert. Lee dachte sich einen Plan aus und beschuldigte Connor, ein Attentat auf Washington geplant zu haben, weshalb sie den Assassinen hätten hinrichten können. Während der Hinrichtung hätte sich dann Hickey um Washington gekümmert. Doch Haytham, obwohl er offiziell dieser Sache seinen Segen gegeben hatte, wollte seinen Sohn nicht so sterben lassen, weshalb er im Geheimen die Assassinen unterstützte und Connor das Leben rettete. Dieser tötete Hickey und rettete Washington. Haytham erkannte mit der Zeit, dass dieser gar nicht so inkompetent war, wie er es sich gedacht hatte, weshalb er nichts mehr unternahm, um Washington aus dem Amt zu drängen.

Obwohl sein Sohn sein ärgster Feind war, war Haytham ständig in der Hoffnung, seinen Sohn für seine Sache gewinnen zu können. Deshalb half er ihm auch Benjamin Church, einen abtrünnigen Templer, zur Strecke zu bringen. Während dieser Zeitspanne kamen sich Vater und Sohn näher, obwohl es dennoch unüberbrückbare Differenzen zwischen ihnen gab.

Tod

ACIII-Laststand 18.png

Connor tötet Haytham

Connor hatte alle Templer-Kollegen von Haytham, außer Charles Lee getötet. Der Assassine versuchte nun, Charles Lee in einem Fort zu eliminieren, doch dort erwartete ihn sein Vater. Haytham musste sich zwischen seinem Sohn und seinem Schützling entscheiden. Er erkannte schließlich, dass sich Connor nicht für die Sache der Templer gewinnen lassen ließ, woraufhin ein Kampf zwischen den beiden entbrannte. Zum Schluss triumphierte Connor über seinen Vater und musste ihn töten, da Haytham sonst ihn getötet hätte. Jedoch bedauerte Connor dies sehr, da er auf eine gewisse Art und Weise seinen Vater geliebt hatte.

Später fand Connor das Tagebuch von Haytham. Darin las er über Haythams grausame Kindheit und dass es Haytham war, der mit einem Messer den Strick bei Connors Hinrichtung durchtrennte, während seine Assassinen-Brüder es nur anrissen.

Die Tyrannei von König Washington

In dieser alternativen Geschichte starb Haytham schon sehr früh, wahrscheinlich sogar kurz nach Ratonhnhaké:tons Geburt. Wie er starb ist unbekannt, jedoch hinterließ er seinem Sohn seine doppelten Versteckten Klingen.

Persönlichkeit

Haytham war ein sehr vornehmer Engländer, der jedoch immer bereit war, alles zu tun was nötig war um sein Ziel zu erreichen. Er verachtete den Assassinenorden, hielt die Ziele, die sie vor hunderten von Jahren hatten, aber für ehrenhaft.

Name

Sein Name ist aus zwei verschiedenen Sprachregionen. So ist sein Vorname Haytham arabisch und heißt soviel wie "Junger Adler", während sein Nachname alt-englisch ist und übersetzt "mutiger, königlicher Kämpfer" heißt.

Trivia

  • Obwohl er ein Templer war, besaß er die Versteckte Klinge mit einem Armschutz, wo die Insignie der Assassinen abgebildet ist, und hatte die Fähigkeit "Adlerauge".
  • Sein Name hat die Bedeutung "Adler", genau wie der von Altaïr und Ezio.
  • Er ist der einzige Templer der Kenway-Familie.
  • Haythams Kletterbegabung ist genauso ausgeprägt, wie die von Connor, jedoch fehlt ihm die Fähigkeit, auf Bäumen zu klettern. Im späteren Spielverlauf, wenn man Haytham wieder trifft, scheint er dies jedoch erlernt zu haben.
  • Man kann von Anfang an, sofern man genug Geld hat, den leichten Kavalleriesäbel sowie andere, schwächere Schwerter käuflich erwerben, welche um ein vielfaches stärker sind, als das normale Schwert. Bessere Pistolen oder andere Waffen sowie Kapazitäts-Upgrades für Munition und Rauchbombe können nicht erworben werden.
  • Die Montur von Haytham ist genauestens auf die verfügbaren Waffen modelliert.
  • Es ist möglich, einen Dolch oder einen Tomahawk zu tragen als Zweitwaffe. Dazu muss man einen Gegner besiegen, der eine der beiden Waffen trägt und sie anschließend aufheben. Sie wird dem Inventar dann hinzugefügt und kann mitgenommen werden. Allerdings wird die Waffe etwas fehlerhaft dargestellt an Haythams Montur, da sie in dieser "hängt". Des Weiteren sind die Kampfanimationen mit diesen Waffen nicht ganz fehlerfrei, da Haytham andere Animationen als Connor besitzt.
  • Wenn man im Spielverlauf von Assassin's Creed III als Connor auf Haytham trifft, trägt er eine normale Steinschlosspistole sowie den leichten Kavalleriesäbel.
  • Wenn man mit Haytham spielt, hat er andere Konterangriffe als Connor.
  • Sein Widerstand gegenüber Nah- und Fernangriffen ist wesentlich größer als Connors. Zudem sind seine Angriffe stärker, weshalb er mächtiger als Connor ist. Dies wird vorallem im finalen Kampf zwischen den beiden deutlich.
  • Haytham nahm seine Versteckte Klingen von dem Assassinen Miko, den er einst besiegte.

Quellen

Auch bei Fandom

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