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Als Kind wurde Manuel Palaiologos stark von den Geschichten über den tragischen Sturz seiner Familie und ihren Verlust des Throns von Byzanz an die Osmanen geprägt. Er und sein Bruder Andreas schlossen sich als junge Männer den Templern an, in der Hoffnung, das alte Reich zurückzugewinnen. Im Gegensatz zu Andreas, der einen direkteren, militärischen Ansatz (mithilfe der Borgia) verfolgte, verließ sich Manuel auf subtilere Methoden, um sein Ziel zu erreichen: Er zog in die osmanische Hauptstadt und verkaufte für eine üppige Pension seinen Anspruch auf den Thron an Bayezid II. Er trat der osmanischen Marine bei und konvertierte zum Islam, schien also ein Musterbeispiel des modernen Osmanen zu sein - gebildet, wissbegierig und stolz auf seine Adoptivheimat. Aber unter dieser Fassade lag eine düstere Wahrheit verborgen: Manuel nutzte die großzügige Einwanderungspolitik Bayezids II., um Monat für Monat Dutzende loyaler byzantinischer Partisanen ins Land zu schmuggeln. Innerhalb weniger Jahre hatte Manuel ein beträchtliches Templerheer inmitten des Osmanischen Reichs aufgestellt.

So listig Manuel auch war, seine Vorliebe für Reichtümer und einen ausschweifenden Lebensstil hinderten ihn daran, seine Templer in die Schlacht zu führen; er zögerte, die hohe Stellung, die er erreicht hatte, zu riskieren. Um das Jahr 1509 endeckte Prinz Ahmet, der Lieblingssohn des Sultans, Manuels Verbindungen zu den Templern, und die beiden taten sich zusammen. Der jüngere, charismatischere Ahmet schlüpfte in die Rolle des Anführers, während Manuel, inzwischen beinahe sechzig, sich mit der Rolle als zweiter Mann hinter dem bereits designierten Sultan abfand. Ob Manuel geplant hatte, sich am Ende gegen Ahmet zu wenden und den Thron zu besteigen, ist unbekannt - er wurde von Ezio Auditore in Kappadokien gestellt und getötet, bevor es je dazu kommen konnte.

Letzte Worte Bearbeiten

Manuel: Ich hätte Konstantins Nachfolger sein sollen, ich hatte so viele Pläne.

Ezio: Eure Träume sterben mit euch, Manuel, Euer Reich ist nicht mehr.

Manuel: Ah aber ich bin nicht der einzige mit dieser Vision, Assassine. Der Traum unserens Ordens ist universell. Osmanen, Byzantiner... das sind nur Namen. Kostüme und Fassaden. Unter dieser Hülle sind alle Templer Teil derselben Familie.

Ezio: Genug geplaudert. Gebt mir den Schlüssel von Masyaf.

Manuel: Dann nehmt ihn. Nehmt ihn und sucht euer Glück. Seht, ob ihr auf hundert Schritte an diese Bibliothek herankommt, bevor einer von uns Euch erledigt.

Quellen Bearbeiten

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