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Nikolai Orelov

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Nikolai Andreyevich Orelov (russisch: Николай Орлов) war ein russischer Assassine, der während des späten 19. bis frühen 20. Jahrhunderts lebte.

Leben Bearbeiten

Frühes Leben Bearbeiten

"Ich sehe ihn (Alek) in meinen Träumen Anna. Er ruft mich, fleht mich an ihm zu helfen. Ihn vor dem Galgen zu retten. Und ich kann's nicht."
―Nikolai zu Anna

Nikolai Orelov wurde im späten 19. Jahrhundert als Sohn von Andrei Orelov geboren. Andrei Orelov wanderte nach Russland aus und schloss sich den Narodnaja Wolja an, den russischen Assassinen. In jungen Jahren wurde Nikolai von seinem Vater trainiert. Jahre später war auch Nikolai Mitglied der Assassinen und lernte dort Aleksandr Uljanow, auch Oleg genannt, und dessen jüngeren Bruder Wladimir kennen, der später als Wladimir Lenin bekannt wurde.

1887, nach einem fehlgeschlagenen Attentat auf Zar Alexander III., wurde Oleg am Galgen hingerichtet. Seit diesem Ereignis hatte Nikolai immer wiederkehrende Albträume.

Zug-Unglück Bearbeiten

"Bald wird Russland stark und frei von der Imperialen Herrschaft sein, ein Vorbild in der Welt. Doch ich fürchte, Ich werde unseren Meister erneut enttäuschen."
―Nikolai vor seiner Mission
Nikolai-Zug.jpg

Nikolai reitet hinter dem Königlichen Zug hinterher

Ein Jahr später im Jahr 1888, nachdem Nikolai einen weiteren Alptraum hatte, machte ihm seine Frau Anna Mut. Sie versuchte ihm zu erklären, dass sich Alek der Gefahr der Mission bewusst war.

Der Mentor hatte Nikolai den Auftrag erteilt, ein weiteres Attentat auf Zar Alexander III. durchzuführen. Bevor er aufbrach, sagte ihm Anna, dass er die Missionen beenden wird, für Alek, seinen Bruder Wladimir oder für Nikolais ungeborenes Kind.

Am nächsten Tag, am 27. Oktober, machte sich Nikolai mit einem Pferd auf den Weg, um den königlichen Zug zu erreichen, mit dem der Zar und seine Familie am 17. Oktober die Krim verlassen hatten und auf den Weg nach St. Petersburg war. Nikolai bekam einen Brief von einem seiner Assassinen-Brüder, von dem er darauf abermals aufmerksam gemacht wurde, dass die Assassinen vor einiger Zeit den vorherigen Zaren getötet und damit den Einfluss der Templer gemindert hatten. Nun musste Nikolai Zar Alexander III. töten, damit die Templer nicht den verlorenen Einfluss zurückgewannen.

Nikolai schaffte es an Bord des Zuges zu gelangen. Der Assassine tötete heimlich die Wachen auf seinem Weg. Von einer der Wachen erfuhr er, dass sich der Zar mit seiner Familie im Speisewagen aufhielt. Dort angekommen stellte er überrascht fest, dass der Zar nicht im Speisewagen war, sondern lediglich seine Familie. Der Zar überraschte Nikolai und packte ihn von hinten. Aber dank seiner Versteckten Klinge schaffte es Nikolai sich zu befreien, in dem er die Klinge seitlich in den Körper des Zaren rammte. In dem darauffolgenden Kampf der beiden entgleiste der Zug. Nach dem Unglück warf der Zar einige Wrack-Teile aus dem Weg, damit seine Familie aus dem zerstörten Zug entkommen konnte. Nachdem seine Familie in Sicherheit war, lenkte der Zar seine Aufmerksamkeit auf Nikolai, der noch benommen am Boden lag. Der Zar näherte sich Nikolai und schlug ihn einige Male, bevor er einen Koffer öffnete und einen Stab herausholte, einen Edensplitter. Er warf ihn Nikolai zu, der sogleich damit angriff. In dem Kampf unterlag er dennoch dem Zaren. Der Zar wollte zum Todesstoß ansetzen, als eine Wache ihn rief. Der Zar ging fort, damit seine Kinder nicht mitansehen mussten, wie er jemanden tötet. Nachdem der Zar wegging, floh Nikolai und machte sich auf den Weg zum Mentor.

Tunguska-EreignisBearbeiten

"Der Königsstab ist für dich nicht von Wert Assassine...Er ist ein Nutzloser Goldklumpen, bloss eine Spielerei.."
―Dolinsky während des Verhörs
Nikolai-Tunguska.jpg

Nikolai, kurz davor den Stab zu berühren

20 Jahre später im Jahre 1908, schafften es die Assassinen, einen Templer namens Dolinsky gefangen zu nehmen. Nikolai übernahm das Verhör, wobei er recht brutal vorging, was laut einem der anderen Assassinen darauf zurückzuführen war, weil sein Kind gestorben war. Nikolai bekam schließlich die gewünschten Informationen und erfuhr, wo die Anlage der Templer stand. Mithilfe der Anlage wollten die Templer die Macht des Stabes steigern. Die Maschine befand sich in Sibirien am Baikal-See. Daraufhin befahl Nikolai, Dolinsky die Kehle durchzuschneiden. 

Am Tag darauf, am 14. Mai 1908, reisten Nikolai und seine Assassinen-Brüder nach Tunguska. In einem Brief, den Nikolai erhalten hatte, stand, dass in der Anlage elektrische Tests durchgeführt würden, mit einer Technologie, die aus den Entwürfen stammen, die dem Assassinen-Verbündeten Nikola Tesla gestohlen worden waren. Die Assassinen heuerten einige Jäger an, die sie zur Anlage führen sollten. Doch unterwegs bestahlen sie die Assassinen und verschwanden. Als sie bei der Anlage ankamen, war es fast zu spät. Über die Anlage war eine Tesla-Spule gebaut, die die Anlage vernichten sollte, sobald die Assassinen den Stab beschafft hatten. Die Assassinen infiltrierten sich in die Anlage und töteten alle, die auf den Weg zwischen ihnen und dem Stab lagen. Nikolai näherte sich dem Stab, der immer mehr Energie absonderte. Als er den Stab berührte, begann er Stimmen zu hören und Bilder längst vergangener Zeiten zu sehen. Tesla, der sich in Amerika befand, aktivierte die Maschine, was dazu führte, dass der Stab seine gesamte Energie entlud. Ein leuchtender Strahl stieg in den Himmel empor, bevor die gesamte Anlage in einer riesigen Explosion zerstört wurde. Der Stab wurde mit der Anlage zerstört und alles was zurückblieb war ein großer Krater. In der Mitte lag Nikolai, der einzige Überlebende.

Suche nach dem SplitterBearbeiten

"Befreit uns ein für alle Mal von diesem letzten Symbol des Imperialismus!"
―Lenin in einem Brief an Nikolai
Nikolai-Boot.png

Nikolai und seine Familie auf dem Boot

1917 erhielt Nikolai einen Brief von Wladimir Lenin, in dem stand, er wolle nach Petrograd  zurückkehren, um einen neuen sozialistischen Orden zu gründen. Obwohl die Bruderschaft der Assassinen den neuen Zar nicht als Bedrohung ansah, bat Lenin Nikolai darum, dieses letzte Symbol des Imperialismus zu vernichten. Die Zarenfamilie wartete auf die Nachrichten aus England, um dort Asyl zu erhalten, daher musste Nikolai handeln, bevor sie das Land verlassen konnten. Nikolai infiltrierte die Residenz und stellte den Zaren. Er zeigte ihm ein Foto, auf dem er deutlich den angeblich zerstörten Edenstab in der Hand hielt. Der Zar erkannte Nikolai, da er auch damals im Zug war. Er brachte Nikolai zum Stab, der sich doch, wie Nikolai schnell herausfand, als eine Fälschung entpuppte. Nikolai zerbrach den Stab und erfuhr, dass Grigori Rasputin allerdings einen Splitter des Stabes hatte. Er verschonte das Leben des Zaren und brach auf, um den Splitter von Rasputin zu beschaffen.

Nikolai grub mit zwei anderen Männern den toten Körper von Rasputin aus. Er durchsuchte ihn und fand tatsächlich einen Splitter. Er kehrte zurück in die Kutsche, wo seine Frau Anna und seine Tochter Nadya auf ihn warteten und erkärte, dass sie es mit den Splitter schaffen würden, über die - gesperrten -  Grenzen Russlands zu kommen. Nikolai kehrte zu seiner Frau zurück um sich auf die bevorstehende Abreise vorzubereiten.

Die letzte MissionBearbeiten

[...]

Verrat an der BruderschaftBearbeiten

[...]

In AmerikaBearbeiten

"Schrecke nicht vor dem Tod zurück. Du musst ein Leben ohne Zögern nehmen können. Sogar das Meine"
―Nikolai während Innokentis Training
Nikolai-Innokenti.jpg

Nikolai und Kenya

Nachdem er sich von Anastasia verabschieden konnte, bestiegen Nikolai und seine Familie ein Schiff, welches unterwegs in die Vereinigten Staaten von Amerika war. Nikolai wendete sich, nach seinem Verrat, damitvollends von den Assassinen ab und begann ein neues Leben mit seiner Familie. Jahre später bekamen sie ein weiteres Kind, einen Jungen namens Innokenti. Nach einigen Jahren in Amerika waren Nikolai und seine Familie eines Abends in einer Bar, als plötzlich bewaffnete Soldaten die Bar stürmten und mit Rauchbomben um sich warfen. Die Soldaten sollten auf Befehl von A. Mitchell Palmer jeden verhaften. Die Anschuldigung lautete kommunistische Propaganda verbreitet zu haben und eine Revolution gegen die Regierung zu planen. Nikolai schaffte es, einen Soldaten niederzuwerfen, um Anna zu retten. Bei der Flucht wurden sie von anderen bewaffneten Männern bedroht. Nikolai stürzte sich mit einem Angreifer und seinem Sohn im Arm aus dem Fenster. Seine Frau und Tochter wurden gefangen genommen, aber Nikolai konnte mit Innokenti, auch Kenya genannt, entkommen und musste mitansehen, wie der weibliche Teil seiner Familie in ein Gefangenentransporter geladen wurde.

Letzte JahreBearbeiten

Jahre später lebten Nikolai und Kenya zurückgezogen in den Wäldern. Als Nikolai und Kenya auf der Jagd waren, schaffte es Kenya nicht, ein Reh zu erschießen, was Nikolai sehr enttäuschte. Am selben Abend spülte Kenya das Geschirr draußen ab, als ein Mann erschien und mit Nikolai reden wollte. Es stellte sich heraus, dass der Mann namens Sergei ein Assassine war und Nikolai wieder mitnehmen wollte, da er viel vom Edensplitter gesehen hatte und den letzten Splitter des Stabes gestohlen hatte, um aus Russland zu fliehen, die Templer dies jedoch nicht erfahren durften. Sergei drückte Kenya ein Messer an die Kehle, da sich Nikolai nicht überreden ließ. Dieser stürzte sich jedoch auf den Angreifer und erwürgte ihn. Am Abend darauf erkärte Nikolai seinem Sohn, dass Sergei nicht der letzte gewesen war, der sie suchte, und so begann das Training für seinen Sohn, damit er die Angreifer töten konnte, wenn es soweit wäre.

Das Training war für Kenya schwerer als Nikolai gedacht hatte, da er keinerlei Erfahrung im Umgang mit Waffen hatte und Angst hatte, diese zu benutzen. Immer wieder, wenn Kenya seinen Vater enttäuschte, musste er draußen schlafen. Aber nach langer Zeit schaffte Kenya es, seinen Vater zu überwältigen, woraufhin Nikolai sehr stolz auf ihn war.

Nikolai-Tod.png

Nikolais Tod

Als weitere Assassinen in Nikolais Haus einbrechen wollten, explodierte die kleine Hütte, während Nikolai und Kenya schon längst weitergezogen waren. Ein paar Tage später wurden sie von anderen Assassinen überrascht, von denen sie aber mehrere töten konnten. Ein Assassine schoss Nikolai ins Bein und drängte ihn in die Ecke, aber Kenya rettete ihn und tötete den Angreifer. Später kamen sie an einen Abgrund, an den sich Kenya hinüberhangelte. Nikolai wollte ihm folgen, als ein weiterer Assassine ihn ins andere Bein schoss und damit zu Boden warf. Der Assassine packte Nikolai und wollte ihn mit nach Washington nehmen, damit er alles erzählen konnte, was er in Tunguska gesehen hatte. Nikolai erinnerte seinen Sohn an das Training und wie wichtig es sei, nicht zu zögern, ein Leben zu nehmen, sei es auch das seines eigenen Vaters. Kenya legte mit dem Gewehr an und erschoss seinen Vater mitsamt dem Angreifer. Kenya nahm die Versteckte Klinge seines Vaters an sich und zog weiter.

Galerie Bearbeiten

Trivia Bearbeiten

  • Der russische Nachname Orelov (Орлов) bedeutet "сын орла" (syn Orla), oder "Sohn des Oryol". "Oryol" bedeutet "Adler".

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