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Büro Verbindungsmann Rafik.jpg

Das Büro des Rafiqs in Damaskus

Als Rafiq (alternativ auch Rafik) bezeichnete man einen Gelehrten des Assassinenordens. Er bildete den zweiten Rang im Ordnungssystem des Ordens, während die Assassinen selbst den höchsten Rang einnahmen. Die Assassinen konnten, wenn sie niederen Ranges waren, dennoch dem Rafig unterstellt sein und mussten ihm Rede und Antwort stehen.

Der Rafiq stellte den Assassinen Informationen über die Attentatsziele bereit und entschied darüber, ob die Mission durchgeführt werden kann. Sie hielten sich normalerweise in ihren speziellen "Büros" in unterschiedlichen Städten auf. Aber auch in Masyaf konnten einige angetroffen werden, allerdings als Handlanger oder Bedienstete des Großmeisters.

Sie trugen normalerweise weiße Roben mit einer schwarzen Djellaba darüber, die mit weißen Markierungen verziert war. Der Rang war normalerweise ehemaligen, verdienten Assassinen, die ihre Aufträge aufgrund ihres hohen Alters oder wegen schweren Verletzungen , wie dem Verlust eines Körperteils (siehe Malik), nicht mehr ausführen konnten. Ein anderer Grund zur Berufung zum Rafiq kann in der mangelnden Eignung für den "Außendienst" liegen.

Aufgaben Bearbeiten

Die oberste Pflicht eines Rafiq war es, den Assassinen als Lehrer und Kontakt in der jeweiligen Stadt zu dienen. Er stellte ihnen erste Anhaltspunkte und Informationen über die Mission zur Verfügung, koordinierte aber auch das Attentat selbst. Somit war er ein verlängerter Arm des Mentors wie z. B. Al Mualim.

Des weiteren stellte er den Assassinen einen sicheren Unterschlupf zur Verfügung um sich vor Missionen auszuruhen und danach auszuharren bis die Wogen sich in der Stadt geglättet haben. Wobei auch hier galt, dass die Bruderschaft nicht gefährdet werden durfte. Wenn der flüchtende Assassine direkte Verfolger hinter sich hatte, blieb der Dacheingang verschlossen. Eine Entdeckung des Verfolgten im Assassinenbüro würde sowohl die Identität des Rafiq, als auch die anderer Assassinen in der Stadt aufdecken.

Nachdem sie einen Auftrag von Al Mualim erhalten hatten, mussten niederangige Assassinen (wie Altaïr Ibn La-Ahad nach seiner Degradierung) sich nach ihrem Eintreffen zuerst im Assassinenbüro melden. Der Rafiq erteilt ihnen die Erlaubnis zur Informationsbeschaffung. Wenn dies geschah, mussten sie erst ihre Entdeckungen dem Rafiq schildern, bevor sie die Erlaubnis bekamen, das Attentat durchzuführen. Nachdem sie in Erfahrung bringen konnten, wo, wie und wann das Ziel am besten zu ermorden sei und warum, wurde ihnen vom Rafiq eine Feder überreicht. Beim Attentat sollten die Assassinen die Feder, mit dem Blut des Ziels, benetzen und sie später zurück zum Rafiq bringen (als Beweis des erfolgreich ausgeführten Attentats).

Neben diesen Aufgaben verfügte jeder Rafiq, neben Wissen über Philosophie, Religion und die Befolgung der Lehre der Assassinen, über eine weitere herausragende Fähigkeit, die er lehren konnte. So waren beispielweise Malik Al-Sayf, der Rafiq von Jerusalem, ein Kartograf, der Rafiq von Damaskus ein ausgezeichneter Töpfer und der von Akkon ein Schriftgelehrter.

Ähnlich wie Abbas, und anfangs auch Malik, verspürt auch der Rafiq von Damaskus eine Verachtung für Altair. Er ist jedoch weniger direkt und belässt es bei süffisanten, ironischen oder sarkastischen Kommentaren.

Dai Bearbeiten

Der Dai ist ein Rang über dem des Rafiq. Dennoch besitzen sie ähnliche Aufgaben und Pflichten, weshalb im Allgemeinen vom Rafiq als Verbindungsmann gesprochen wird. Vor dem Attentat auf Majd Addin wurde Malik, der Verbindungsmann in Jerusalem, von Altaïr mit "Dai" angesprochen. Dies könnte darauf hindeuten, dass Malik zum Dai befördert worden war, nachdem er erfolgreich den Schatz der Templer aus Salomons Tempel bergen konnte. Später wurde wiederum Altaïr von Malik mit diesem Titel angesprochen.

Vor seiner Degradierung hatte Altair bereits diesen Rang inne, da ein Dorfbewohner ihn, als er von Jerusalem zurückkam ihn mit dem Titel ansprach und zufügte welch eine Ehre es sei. Dies weist darauf hin, dass der Titel nur wenigen Assassinen zuteil wird und in der Rangfolge nur geringfügig unter dem des Mentors steht.

Der Rang scheint dem Assassinen eine gewisse Autonomie zu geben, da er seine Attentatsziele (wie bei Altair und Robert de Sablé im Tempel) selbst aussuchen und den Anschlag verüben kann, ohne sich das Einverständnis des Rafiq vorher zu einholen. Darüber hinaus dürfen Dai niederangige Assassinen befehligen, die ihnen die langwierigen (und evtl. lästigen) Arbeiten, wie Informationsbeschaffung abnehmen. Bei Altairs Degradierung war dieser sehr brüskiert, dass er den Rafiq vorab besuchen und die Informationen über seine Beute wieder selber einholen musste.

Hidai Bearbeiten

Der Hidai liegt im Rang über dem Novizen. Es ist der erste Rang, der es seinem Träger gestattet ein Schwert außerhalb des Übungsgeländes zu führen sowie die versteckte Klinge zu benutzen.

Er darf allerdings nicht ohne Führung arbeiten oder gar ein Attentat ausführen. Er muss sich bei ankunft am Zielort dem Rafiq vorstellen und muss diesen um Anleitung und Erlaubnis fragen.

Al'Mualim sagte zu Altaïr, als dieser sich als Novize bewährt hat, dass er als Hidai dem Rafiq sowie der gesamten Bruderschaft Rechenschaft ablegen muss.

Novize Bearbeiten

Der Novize ist der geringste Rang im Ordnungssystem der Assassinen. Neue Ordensmitglieder, zu Zeiten Altairs, waren in erster Linie kleine Jungen o. Jugendliche, die als Novizen ihre ersten Lektionen lernten.

Novizen durften den Umgang mit Waffen trainieren, aber keine tragen, geschweigedenn eine versteckte Klinge. Sie wurden in grundlegenden Fähigkeiten geschult, bis sie sich bewiesen haben und dadurch das Recht erlangt, eine Klinge zu führen.

Als Al Mualim Altair degradierte, sagte er, dass dieser fortan wieder ein Novize sei, "wieder ein Kind".

Die Novizenzeit scheint eine feste Dauer zu haben, da Abbas nach seinem Anschlag auf Altair um ein Jahr zurückgestuft wurde. Eine genaue abschließende Prüfung der Fähigkeiten ist nicht definiert. Vermutlich muss der Novize eine Bewährungsprobe bestehen, die nicht zwingend in der Tötung einer Zielperson liegt, sondern z.B. auch in der Informationsbeschaffung.

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