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Rashid ad-Din Sinan auch bekannt als Al Mualim (Der Lehr-/Meister) war der Großmeister der Assassinen während der Kreuzzüge. Er war ein sehr weiser Mann, wurde jedoch letztendlich vom Edenapfel, einem der Edensplitter, besessen und unterwarf ganz Masyaf, der Ort, an dem die Assassinen ihre Festung hatten.

Biografie Bearbeiten

Rashid ad-Din Sinan befehligte schon Umar und Ahmad, die Väter von Altair und Abbas, sowie alle anderen Assassinen in Syrien. Es kam bereits zu dieser Zeit wiederholt Auseinandersetzungen mit den Sarazenen und ihrem Anführer Salah'al-Din. Als dieser einmal Masyaf belagerten, entsandte Al Mualim die beiden Väter zu zwei unterschiedlichen Missionen.

Ahmed fungierte als Spion, während Umar eine heiklere Mission, in Form einer Todesdrohung an Salah'al-Din, anvertraut bekam.

Umar kehrte zurück, Ahmet wurde gefasst und unter Folter gezwungen den Namen des zweiten Assassinen zu verraten. Im Austausch für Umars Leben, wurde Ahmet wieder freigelassen.

Ausbildung von Altaïr und Abbas Bearbeiten

Da Abbas' Vater seinen Verrat an Altaïrs Vater Umar und dessen Hinrichtung, seelisch nicht ertragen konnte, beging er vor Altaïr Selbstmord. Al Mualim übernahm darauf sowohl Altaïrs, als auch Abbas' Ausbildung.

Er befahl Altaïr gegenüber Abbas, hinsichtlich des Selbstmordes seines Vaters, Stillschweigen zu wahren und erzählte Abbas eine Lüge, sein Vater sei von einer Mission nicht wieder zurückgekehrt.

Da Altaïr aus Mitleid gegenüber Abbas, nicht Stillschweigen bewahren konnte und sich über seinen Befehl hinwegsetzte, versuchte Abbas diesen während eines Übungskampfes zu erschlagen.

Nach Abbas' Tötungsversuch an Altaïr, wurden beide von Al Mualim mit Kerkerhaft bestraft, aber Altaïr konnte seine Ausbildung danach fortführen, während Abbas von Al Mualim ein Jahr zurückgestuft wurde.

Geiselnahme und Befreiung Bearbeiten

Vor den Ereignissen in Salomons Tempel wurde Masyaf vom Templer "Haras", einem ehemaligen Assassinen, überfallen, die Burg besetzt und Al Mualim mit seinen Beratern gefangen genommen. Altaïr, der zurück nach Masyaf eilte, kämpfte sich den Weg zur Burg frei und befahl Abbas eine Ablenkung zu kreieren, damit er ungesehen über die Burgmauer klettern konnte. Er tötete Haras, mit einem Sprungattentat, bevor dieser Al Mualim töten konnte, gewährte ihm aber noch ein letztes Wort um sich für seine Taten zu rechtfertigen, was Al Mualim sehr imponierte und ihn seine besondere Begabung erkennen ließ. Er ließ Altaïr deswegen schneller als üblich in der Rangfolge aufsteigen.

Der Tempel und die Belagerung Bearbeiten

Robert De Sable

Die Belagerung der Burg

Al Mualim sandte seinen besten Assassinen Altaïr, zusammen mit dem erfahrenem Malik und, dem erst kürzlich zum Assassinen aufgestigenen, Kadar aus, um einen Templer-Schatz aus Salomons Tempel unter Jerusalem zu bergen. Als Altaïr als einziger mit einer Botschaft des Misserfolges zurückkehrte, war Al Mualim ungehalten. Es war überaus wichtig, dass die Templer den Schatz nicht zu fassen bekommen, da Al Mualim wusste, dass man damit die ganze Welt unterwerfen könnte. Als Altaïr ihm berichtete, das Artefakt wäre verloren und Malik und Kadar wären tot, kam Malik plötzlich, den Templerschatz in der Hand, herein. Malik war erzürnt und wies eine schwere Verletzung am Arm auf. Er erzählte, dass Kadar im Kampf gefallen war und allein Altaïr die Schuld dafür trug, da er sich wiederholt nicht an das Kredo der Assassinen gehalten habe und arrogant gewesen sei. Ehe Al Mualim das Wort erneut an Altaïr richten konnte, kam ein Bote und berichtete, dass die Templer unter Führung von Robert de Sable die Stadt angriffen. Während Al Mualim von der Mauer aus mit Robert de Sable sprach, konnte Altaïr den Angriff auf die Festung durch eine zuvor gelegte Falle abwenden.

Nachdem die Templer die Flucht ergriffen, wandte sich Al Mualim wieder Altaïr zu. Malik hatte die Vorfälle im Tempel Salomons inzwischen detalliert geschildert. Altaïr hatte jedes Gebot des Kredos gebrochen und war nach wie vor der Meinung, er läge im Recht. Auch den Angriff auf Masyaf hatte Altaïr zu verschulden, da die Späher der Templer nach dem Kampf im Tempel Malik dorthin verfolgen konnten. Al Mualim stach Altaïr, infolge seiner Uneinsichtigkeit und Arroganz, mit einem Messer in die Magengrube, tötete ihn jedoch nicht, wie sich später herausstellte. Dies ist höchstwahrscheinlich auf eine Illusion des Edenapfels zurückzuführen, welche Al Mualim sicherlich als erster Test des Artefakts diente. Al'Mualim tötete ihn deshalb nicht, da er sich der Talente Altairs bewusst war und es als eine Vergeudung dieser ansah, wenn er ihn tötete. Zudem brauchte er eben genau Altairs besondere Begabungen für die kommenden Missionen.

Altaïrs Strafe Bearbeiten

Anstatt Altaïr zu töten, was Malik, im Austausch gegen das Leben seines Bruders, forderte, degradierte Al Mualim seinen besten Schüler, Altaïr, vom Rang eines Meisterassassinen zu einem Novizen, gab ihm jedoch die Möglichkeit, seinen Titel wiederzuerlangen: 9 Attentatsziele. Unzufrieden aber gehorsam folgte Altaïr den Anweisungen seines Lehrmeisters: Er sollte nach jedem Attentat nach Masyaf zurückkehren, um Al Mualim von der Mission zu berichten und sich über seine Nächste zu erkunden. Malik, dessen Arm zwischenzeitlich amputiert wurde, diente der Bruderschaft fortan als Verbindungsmann in Jerusalem, was weitere verbale Konfrontationen zwischen ihm und Altaïr hervorrief. Die Templer, die Altaïr im Verlauf der Zeit niederstreckte, verwirrten ihn zusehends und warfen immer mehr moralische Fragen für ihn auf. Al Mualim war indes jedes mal bemüht, ihm die Motive der Templer zu erklären, wich aber den Fragen Altaïrs meist aus und ließ ihn im Unklaren. Er erklärte es ihm so, dass es Altairs größter Fehler war, zu viel zu wissen.

Al Mualim erklärte aber zumindest, dass die Templer auf weite Sicht das selbe Ziel verfolgen würden, wie der Assassinenorden: Friede in allen Dingen. Ein durchaus nobles Ziel, welches die Templer jedoch mit unakzeptablen Mitteln durchsetzen wollten: Völlige Unterwerfung, Bevormundung, Kontrolle und Gewalt. Er wusste, dass der Edensplitter die Macht habe, dieses Ziel zu realisieren. In einer Unterredung erklärte Al Mualim welchen historischen Einfluss der Edensplitter schon genommen hat.

Schon als er Altaïr zum ersten mal den Edensplitter zeigte, wollte er dessen Wirkung an ihm testen. Altaïrs größere Willenskraft und (vermutlich) Al'Muallims unerfahrenheit im Einsatz des Artefakts verhinderten einen direkten EInfluss.

Unterwerfung von Masyaf Bearbeiten

Final fight

Al Mualim versucht noch einmal Altaïr zu kontrollieren.

Nachdem Al Mualim Altaïr losgeschickt hatte, um den letzten verbleibenden Templer im Heiligen Land, Robert de Sable, zu töten, war für ihn die Zeit gekommen, seine Pläne zu realisieren. Er verschwieg Altaïr über Jahre hinweg, dass nicht neun, sondern zehn Führungspersonen der Templer ins Heilige Land kamen, um nach dem Splitter zu suchen. Al Mualim selbst, Großmeister des Assassinenordens, war ein Templer. Nachdem er erkannte, welche konkreten Fähigkeiten der Edensplitter vorzuweisen hatte, begann er damit, Masyaf zu unterwerfen. Altaïr lief bei seinem Attentat in Jerusalem in eine Falle, entkam aber und beriet sich noch einmal mit Malik über ihre nächsten Schritte. Malik ritt anschließend nach Masyaf los, um Al Mualim direkt Bericht zu erstatten, während Altaïr die Verfolgung von Robert de Sable aufnahm. Nachdem Altaïr im Lager der Kreuzritter Robert de Sable und seine Anhänger niederstreckte, erzählte dieser ihm die Wahrheit über Al Mualim und seinen Plänen. Nach einem Wortwechsel mit Richard Löwenherz eilte Altaïr nach Masyaf zurück, um seinen alten Meister zu stellen.

AssassinsCreed Al Mualim holding the Piece of Eden

Al Mualim mit Apfel

Al Mualim hatte inzwischen die Kontrolle über die Menschen und den Assassinen in Masyaf erlangt, wusste jedoch nicht, dass Malik kurz danach mit einer handvoll weiterer Assassinen eintraf und sich zunächst unauffällig verhielt. Als Altaïr in der menschenleeren Stadt ankam, begab er sich direkt zur Festung, jedoch stellten ihm sich mehrere Wellen von Assassinen entgegen, die unter dem Einfluss des Edenapfels standen. Ehe er überwältigt wurde, griff Malik mit den verbleibenden Assassinen ein und rettete Altaïr. Nachdem sie einander die Lage erklärten, begab sich Malik hinter die Festung, um die restlichen Assassinen abzulenken, während Altaïr zur Festung eilte, um Al Mualim zu stellen. Dieser zog sich zwischenzeitlich auf einen Balkon im Hintergarten der Burg zurück. Als Altaïr kam, um ihn zu töten, versuchte Al Mualim, auch ihn zu kontrollieren und seinen Willen mit Hilfe des Edensplitters ebenfalls zu brechen, musste jedoch feststellen, dass Altaïr genug Willenskraft besaß, um teilweise zu widerstehen. Al Mualim versuchte deswegen, Altaïr direkt im Nahkampf zu überwältigen und setzte dabei die Macht des Edenapfels ein, um Illusionen hervorzurufen. Altaïr behielt jedoch im Verlauf des Kampfes die Oberhand, weswegen Al Mualim während des Kampfes mehrmals vergeblich versuchte, ihn zu verunsichern, um seine Kampfmoral zu senken. Altaïr konnte schließlich mit Hilfe seines Adlerauges durch die Illusionen blicken, woraufhin er Al Mualim tötete.

Sein Leichnam wurde später von Altair, dem Protest seitens Abbas zum Trotz, verbrannt, damit dieser sicher war, dass auch dieser Leichnam kein Trugbild war.

Persönlichkeit Bearbeiten

Al mualim jung

Der Großmeister in jüngeren Jahren.

Al Mualim wollte stets das Beste für die Bruderschaft. Er hielt sich fast ausschließlich im Haupthaus der Burg auf und studierte Schriften und anderes. Al Mualim sorgte dafür, dass das Kredo eingehalten wurde, und ging dafür über Leichen. Er konnte auch kaltblütig sein, z. B. als er Altaïr wegen seines Verrats mit einem Messer erstach oder als Robert de Sable die Festung angriff, argumentierte er immer wieder und ließ auch Taten folgen.

Auch Umars Selbstaufopferung während der Belagerung Masyafs hätte Al Mualim nicht zugelassen, wenn er nicht selbst darauf bestanden hätte. Womit er einer fortgesetzten Belagerung der Sarazenen und damit weiteren Opfern.

Für seine Schüler wollte er stets das Beste, allerdings sollten sie ihren eigenen Kopf gebrauchen und gewisse Dinge selbst herausfinden. Aus diesem Grund gab er Altaïr anfangs keine Antworten.

Al Mualim war der einzige Assassine, welcher um die Macht des Templerschatzes, dem Edensplitter, wusste. Als Altaïr diejenigen jagte, die das Geheimnis ebenfalls kannten, hatte Al Mualim Zeit für den Apfel. In dieser Zeit strebte er dann nach Höherem und als Altaïr, sein "Sklave", die Tat vollbracht hatte, war nur noch er übrig und er konnte seine Pläne umsetzen. Doch er war von dem Edensplitter besessen; schließlich tötete Altaïr seinen einst geliebten Meister, der wie ein Vater für ihn gewesen war.

Aussehen Bearbeiten

Al Mualim trug einen weißen Bart und war auf dem rechten Auge blind. Anders als die anderen Assassinen trug er schwarze Gewänder wie die Verbindungsmänner.

Letzte Worte Bearbeiten

Al Mualim: Unmöglich! Der Schüler kann den Meister nicht besiegen.

Altaïr: Nichts ist wahr, alles ist erlaubt.

Al Mualim: So scheint es, Ihr habt gesiegt. Geht und nehmt euren Preis entgegen.

Altaïr: Ihr habt mit dem Feuer gespielt, alter Mann, es hätte zerstört werden sollen.

Al Mualim: Das einzige zerstören, das die Kreuzzüge beenden und wahren Frieden bringen kann - unmöglich!

Altaïr: Dann tue ich es.

Al Mualim: Das wird sich zeigen.

Und ich richtete mein Herz darauf zu erkennen: Weisheit, Torheit, Narretei.

Ich erkannte, dass auch dies nur ein Streben nach Wind ist.

Und in der ganzen Weisheit liegt viel Verdruss.

Und wer Erkenntnis mehrt, mehrt das Leid.

Zerstört es, zerstört es, wie Ihr sagtet!

Altaïr: Ich kann nicht.

Al Mualim: Ihr könnt, Altaïr, aber Ihr werdet nicht!

Trivia Bearbeiten

  • Al Mualim merkte an, dass der Edensplitter einem einfachen Zimmermannssohn die Gabe verlieh, Wasser in Wein zu verwandeln. Damit meinte er Jesus Christus.
  • Man nannte ihn auch "Der Alte vom Berg".
  • Rashid ad-Din Sinan, auf dem Al Mualim vielleicht basiert, hat wirklich gelebt. Wie Al Mualim war auch er der Großmeister der (realen) Assassinen.
  • Al Mualim wurde um die 40 Jahre alt.
  • Er hat als einziger 10 Finger.

Quellen Bearbeiten

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